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Wie erklären Sie ihm, dass er schlecht im Bett ist?

Posted on 12 Dezember 2009 by u4OTsJun

Wenn man dem Partner offen und ehrlich sagen möchte, dass er schlecht im Bett ist, sind die richtige Wortwahl und viel diplomatisches Geschick gefragt.

Ist er/sie schlecht im Bett? Vorsicht bei der Wortwahl!
Wenn man der Auffassung ist, dass der Partner schlecht im Bett ist, dann sollte man das auf keinen Fall für sich behalten, sondern mit dem Partner darüber reden. Aber dafür muss man den richtigen Augenblick wählen und es in Worte fassen, die den Partner nicht zu sehr verletzen oder sogar aufregen. Der größte Fehler, den Männer und Frauen in Bezug auf diese Frage machen, ist die Tatsache, dass sie sie sofort nach dem Aufkommen des Problems ansprechen. Zum Beispiel sofort nach einer momentanen Enttäuschung, die die Folge einer nicht allzu geglückten sexuellen Erfahrung ist. Konkret sieht das wie folgt aus: Er kommt zu schnell und sie greift ihn sofort mit den Worten an, dass er ein schlechter Liebhaber und ein Egoist ist, der aus ihrem Bett verschwinden soll. Statt sich zu sammeln, zu versuchen, ihn zu verstehen und das Problem auf diplomatische Weise anzugehen, schlüpft sie in die Rolle einer beleidigten Furie, mit der sie sicherlich nichts Positives erreichen wird. Dasselbe gilt für Männer, die es z. B. stört, dass ihre Partnerin den Oralverkehr vergisst. Statt sie gewitzt zu fragen, wieso dem so ist, greift er sie lieber an und wirft ihr vor, dass sie absichtlich daran vergisst, oder droht ihr sogar vielleicht, seine orale Befriedigung woanders zu suchen. Das kann natürlich nicht gut gehen, das löst bei der Frau gerade den gegenteiligen Effekt aus, was bedeutet, dass er weiterhin ohne Oralverkehr bleibt.

Er/sie kann nicht so schlecht im Bett sein, dass ein Vergleich mit dem/der Ex angebracht wäre!
Wenn der Sex mit Ihrem ehemaligen Partner anders und lebhafter war und Sie das jetzt vermissen, dann sollten Sie das Ihrem jetzigen Partner lieber nicht auf eine zu direkte Weise sagen. Das wäre ein großer Fehler, den er Ihnen schwer verzeihen und für große Probleme in ihrem Liebesleben sorgen würde. Alte Gewohnheiten können in eine neue Beziehung sehr listig eingeführt werden. Als Teil Ihrer Wünsche, die nicht sofort erkennen lassen, dass Sie von früher daran gewöhnt sind. Insbesondere, wenn Ihr Partner eher zur zurückhaltenden Sorte gehört und an die Sachen, die sie mit Ihrem Ex gemacht haben, nicht gewöhnt ist. Wenn der Mann z. B. mit der Ex regelmäßigen Analverkehr praktizierte, diesen jedoch von der Neuen nicht bekommt, dann sollte er ihr das nicht vorwerfen oder sagen, dass sie schlechter im Bett ist als die Ex. Das wäre ein Schlag ins Gesicht und würde nichts Gutes bringen. Sie müssen die Sache diplomatischer angehen. Als Teil Ihrer Wünsche und Bedürfnisse. Als Tatsache, dass Sie eben daran Spaß haben und es Sie stark erregt. Dasselbe wird z. B. passieren, wenn die Frau daran gewöhnt war, dass ihr Mann ihr den Anus leckte, was dem neuen Partner jedoch zuwider ist. In dem Fall sollte auch sie um Gottes willen den Ex nicht erwähnen und sagen, dass wenn er es konnte, soll es auch der Neue tun. Gespräche über den Ex können in solchen Situationen sehr heikel sein, deswegen sollten Sie sie als Mittel zur Verwirklichung Ihrer sexuellen Wünsche auf diese Weise keinesfalls einsetzen.

Können Sie ihm/ihr vorlügen, dass er/sie doch nicht so schlecht im Bett war?
Wenn der Partner schlecht im Bett war, er aber trotzdem das Gefühl hat, dass er eine gute Leistung brachte und Sie ihn loben werden, kann es heikel werden. Nur keine Sorge, auch das kann auf eine elegante Weise gelöst werden. Wenn die Frau keinen Orgasmus erlebt hat, dann muss dem Mann klar sein, dass seine Leistung nicht so toll war und er auch kein großes Lob dafür erwarten kann. Aber was, wenn sie einen Orgasmus hatte, er aber trotzdem schlecht im Bett war? Oder noch besser, wenn sich die „Fehler“ des Mannes wiederholen und so lange häufen, dass sie eines Tages angesprochen werden müssen und ein offenes Gespräch nötig ist? Wenn sie ihm das nicht vorsichtig wird erklären können, wird sie seinen männlichen Stolz verletzen und keinen Schritt weiterkommen. Sie wissen ja, ein nettes Wort fällt eher auf fruchtbaren Boden. Das gilt auch für Gespräche über Sex. Man muss den richtigen Augenblick wählen. Einen Augenblick, der nichts mit Sex zu tun hat. Einen Augenblick, der nicht durch eine Enttäuschung bedingt ist. Und einen Augenblick, in dem beide guter Laune sind. Auf die Weise können Sie ein sehr offenes, vielleicht sogar unterhaltsames Gespräch führen. Ähnlich kann auch das Gespräch über den Oralverkehr, mit dem der Mann z. B. nicht ganz zufrieden ist, ablaufen. Wenn er die Frau direkt nach Abschluss damit angreift, dass sie es nicht gut gemacht und es hätte anders machen können, wird es nicht gut ausgehen. Auch für dieses Gespräch sollten Sie einen anderen Augenblick wählen. Einen Augenblick, in dem keiner von Ihnen vorbelastet oder zu nervös für diese Art von Gespräch ist. Kurz gesagt, sprechen Sie über Sex, wenn Sie nicht gerade dabei sind, welchen zu haben. Und wenn er sie nicht belastet.

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